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Rückblick von Christof Küng


 

Ein Rückblick von Christoph Küng

Dreissig Jahre im Dienste des Wildes und des Jagdschutzes – eine stolze Leistung !

Als im Jahre 1975 der Schweizerische Jagdschutzhunde-Verein (SJSHV) von einigen Idealisten gegründet wurde, lächelten viele Vertreter von Rasseclubs und Spezialhundevereinen über die hoch gesteckten Ziele, Spitzenhunde aller Jagdhunderassen für sämtliche jagdlichen aber auch zugleich jagdpolizeilichen Aufgaben auszubilden und einzusetzen. An der Gründungsversammlung vom 4. Mai desselben Jahres bekannten sich 9 Mitglieder zum SJSHV; zugleich erfolgte die Aufnahme als Untersektion des kynologischen Vereins Langenthal in die SKG.

Schnell wurde der neu geschaffene Verein aktiv; nebst vereinsrechtlichen Grundlagen wie Statuten und Reglementen wurden bald einmal Hundeführer- und Übungsleiterkurse angeboten, Merkblätter mit einheitlichen Kommandos abgegeben und Hundeabrichtekurse mit Sozialisierungsübungen veranstaltet und was im kritischen Umfeld vor allem nötig war, Öffentlichkeitsarbeit in Form von Demonstrationen und Prüfungen betrieben. So liessen sich immer mehr Jagdhundefreunde davon überzeugen, dass unsere Vierbeiner ihre Arbeit nicht mit Aggression sondern mit Beutetrieb, nicht durch Dressur sondern durch Prägung, Abrichtung und Vertrauen erledigten. Nur wesensfeste Spitzenhunde können den höchsten Anforderungen der vier folgenden, unterschiedlichen Prüfungsniveaus genügen: Junghundeprüfung mit 8 Fächern, Teilgebrauchsprüfung mit 13 Fächern, Brauchbarkeitsprüfung mit 15 Fächern und Vollgebrauchsprüfung mit insgesamt 18 Fächern. 
 








 


Vollgebrauchshund des SJSHV: da gibt’s nichts zu stehlen !

Die negativen Seiten des Wachstums machten auch beim SJSHV nicht halt. Mit jährlich sechzig bis achtzig aktiven Hundegespannen wurde es unmöglich, zentrale Übungen durchzuführen. Sowohl die Wild- wie die Materialverwaltung mussten auf die ca. 10 Übungsplätze dezentralisiert werden. Die Last der Ausbildungsverantwortung liegt heute nicht mehr allein bei einem einzigen Übungsleiter sondern auf den Schultern von mindestens einem Dutzend erfahrener, gut ausgebildeter Gruppenleiter. Die „Professionalisierung“ der Welpenspieltage und der Schutzhundeausbildung beweisen, dass das Erfolgsrezept des SJSHV gerade bei den Investitionen in die Junghunde und bei der gezielten Arbeitsweise mit gehorsamen und wesensfesten Gebrauchshunden liegt. Es ist kein Zufall, an den Prüfungen von Spezialhundeclubs im In- und Ausland, immer wieder Mitglieder des SJSHV mit ihren Vierbeinern zu vorderst auf der Rangliste zu finden !

   

Erfolgreiche Prüfungen sind der Lohn harter Arbeit

Laufende Anpassungen der Prüfungsordnungen beweisen die flexible und zeitgemässe Haltung des SJSHV, sei es um den gestiegenen Anforderungen beim Nachsuchewesen oder beim modernen Tierschutz gerecht zu werden.

   

Der SJSHV hat keine Probleme mit dem Rutenkupierverbot

Auch in der Vereinsorganisation und im Auftritt gegen aussen ist der SJSHV „à jour“. Mit modernen Statuten, einem progressiv formulierten Leitbild und einer aktuellen Homepage (www.sjshv.com) pflegt er seine Attraktivität und trägt landesweit dazu bei, das angekratzte Image der Jagd zu heben und der nichtjagenden Bevölkerung die vielseitige und trotzdem erfolgreiche Verwendung unserer Hunde zu demonstrieren.

   

Familienanlass für Hunde?

Dreissig Jahre SJSHV - dazu haben viele hier ungenannte Persönlichkeiten beigetragen. Allen diesen Freunden und Vertretern des Jagdschutzhunde-Gedankens gebührt ein gewaltiger Weidmann’s Dank. Sie haben alle einen Teil ihres Lebens dafür eingesetzt, den SJSHV dorthin zu bringen, wo er heute steht. Die alljährlich stattfindenden Familienanlässe sind Zeichen und Beweis dafür, was den Hunden die Meute und uns Menschen die Geselligkeit bedeutet.

Dem SJSHV wünsche ich für die nächsten Jahrzehnte weiterhin Erfolg mit den Hunden, Geschick bei der Führung des Vereinsschiffes und den Mut, die Herausforderungen unserer Zeit wie bis anhin anzunehmen und zu meistern.

Christoph Küng, Schwarzenburg


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