Junghundeprüfung (JHP)

Sinn und Zweck

Bei der JHP ist die Feststellung der natürlichen Anlagen und die Prägung während der Entwicklung sowie die bereits erfolgte Abrichtung des Junghundes zu beurteilen. Im Hinblick auf seine Eignung als künftiger Jagdhund, hat die JHP somit einen hohen Stellenwert, weil sie als Gradmesser für die spätere Verwendung des Hundes dienen soll.


Der Hund soll möglichst nicht älter als 24 Monate sein. Die Prüfung kann einmal absolviert werden.

Um die JHP zu bestehen, muss in jedem Fach eine genügende Leistung erbracht werden. Eine Ausnahme bildet die Schlepparbeit, wenn der Hund nicht zum Stück gekommen ist. In diesem Fall besteht die Möglichkeit, im Fach „Buschieren, Finderwille und Lenkbarkeit“ die Leistung im Bringen zu zeigen. Falls der Hund das ausgelegte Wild gefunden hat, muss er auf einmaligen Befehl das Haar- bzw. Federwild aufnehmen und seinem Führer bringen.

 

Tabelle der verschiedenen Fächer

 

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